Bis bald Kiwiland!

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Neuseeland ist rum – für die letzten Monate war das Land am anderen Ende der Welt meine neue Heimat. Mehr Südinsel als Nordinsel. Etwas ungleichmäßig, doch das war im Endeffekt auch gut so. Ich habe mir mal gedacht, dass ich eine kleine Zusammenfassung schreibe, welche Sachen mir besonders gefallen haben.

Die letzte Woche war ich damit beschäftigt mein Auto los zu werden. Wie sich herausstellte konnte ich keinen WOF mehr bestehen und so brachte ich es zum Schrotthändler. Tschüss mein Subaru Legacy – mein Haus der letzten 5 Monate. Die letzten Tage verbrachte ich in Auckland. Zusammen mit Anke und Sarah ließen wir es nochmal krachen an einem Abend und waren daraufhin die nächsten Tage unfähig irgendwas zu machen. So zogen wir durch Auckland, tranken ein Kaffee nach dem anderen und relaxten einfach.

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Am Mittwoch wars dann soweit, mein Flug sollte heute gehen. Schon irgendwie traurig. Ab nach Tokyo! ;-)

So nun aber zu ein paar Orten die mir gut in Erinnerung geblieben sind in Neuseeland.

Mt. Cook und Umgebung
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Vergesst die Gletscher an der Westküste – die hinterlassen nur ein großes Loch in eurem Geldbeutel wenn ihr drauf wollt. Zum Anschauen her sind sie auch nicht wirklich spektakulär, da man einen halben Kilometer von entfernt steht und irgendwo dahinten den Beginn des Gletschers sehen kann. Ich habe, bevor ich an die Westküste bin, schon einige Gletscher gesehen und war dann von denen an der Westküste dementsprechend enttäuscht. Beispielsweise gibt es in der Mount Cook Gegend unzählige Gletscher (Sefton, Tasman, Hooker, um nur mal ein paar zu nennen), welche besser erreichbar sind, besser anzuschauen sind und das Beste: umsonst sind! Die Gegend um den Mount Cook gehört ohnehin zu meinen Favoriten der Südinsel. Einfach eine mega Umgebung dort! Macht auf jeden Fall den Hooker Valley Track (3-4h return), falls ihr mehr Tage dort bleibt, macht die Mueller Hut (7h return) und campt dort oben eine Nacht oder bleibt in der Hütte. Ein wunderbarer Sonnenunter- und -aufgang erwartet euch, und ihr werdet Zeuge von den endlos vielen Eislawinen, welche in einem dumpfen Donnern den Mount Sefton hinunterrasen. Sefton Bivy ist auch ein netter Track für die Erfahrenen unter euch – von dort hat man einfachen Zugang auf den gleichnamigen Gletscher.

Mehr dazu:

Milford Sound
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Eigentlich das ausgelutschte Touristenziel schlechthin. Dennoch einer meiner Lieblingsplätze! Mich hat es gleich 3 mal dahin verschlagen – insgesamt 12 Tage war ich dort. Ich kann jedem der vorhat den Milford Sound zu besuchen nur ans Herz legen NICHT mit einem Bus der ganzen Touranbieter dort hin zu fahren! Denn dort ist man wirklich wie auf der Schlachtbank – man wird 6 Stunden dahin gekarrt in einem Rudel von etwa 20 Bussen und ein zehnfaches an Touristen hält man an den einfach zugänglichen Attraktionen, wird innerhalb von 5 bis 10 Minuten dort durch gescheucht, ehe man mit 400 Leuten auf einem riesen Gefährt von Schiff steht. Nach 2 Stunden wird man wieder in den jeweiligen Bus getrieben und weggeschafft. Dann ist es etwa 16 Uhr und genau dort wird es interessant im Sound. Es wird schlagartig ruhig, die Ebbe kommt und es ist möglich mehrere hundert Meter in den Fjord reinzulaufen. Dort ist auch das Bild entstanden – ganz vorne an der Wasserfront sind die Steine von einem giftgrünen Moos bedeckt, mega rutschig, aber dafür umso mehr spektakulärer bei Sonnenuntergang. Sowas sieht man als Busreisender leider nicht. Deswegen, nehmt euch die Zeit, plant mindestens 2 Tage ein (bei Sidetracks wie Key Summit etc. eher 4 bis 5 Tage) und genießt die Ruhe nach dem Touristenanstrom! Geht abends ins lokale Pub und habt ein Bier mit den ganzen Angestellten.

Mehr zum Nachlesen:

Lake Pukaki
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DER perfekte Ort um Abzuspannen, zu campen und einfach den herrlichen Ausblick zu genießen! Ein kostenloser Campplatz ist genau an den Ufern des Sees und bietet diesen gewaltigen Ausblick über das unreal blaue Wasser bis hinten zu den Bergen des Mount Cook Nationalparks. Meiner Meinung nach schöner als der Lake Tekapo – vorallem mit deutlich weniger Touristen.

Mehr dazu hier:

Brewster Hut
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Der Hike hoch zur Brewster Hut und Mount Armstrong war definitv einer der schönsten, die ich gemacht habe. Schön abwechslungsreich und nicht zu einfach. Die Hütte liegt in einer ganz tollen Location und man hat leichten Zugang zum Gletscher wenn man möchte.

Wanaka
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Wanaka ist mein liebster Ort gewesen. Irgendwo zwischen Stadt und Dorf einzuordnen liegt es nahe dem Mt. Aspiring Nationalpark, hat viele Cafés und den Mount Roy – Wanakas Hausberg. Und dieser ist zu jeder Jahres- und Tageszeit schön. Mein Tipp: den Sonnenaufgang von oben anschauen, einfach klasse!

Mehr dazu:

Pouakai Circuit
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Mein Favorite der Nordinsel! Einfach klasse um diesen perfekt geformten Berg zu laufen. Neben dem Tongariro Crossing eine weitere lohnenswerte Wanderung.

Tschüß Neuseeland, die ultra netten Leuten und all die super Freunde, die ich dort gefunden habe! Auf zu neuen Abenteuer :-)

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Published by

Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

2 thoughts on “Bis bald Kiwiland!”

  1. Moin! Habe durch Zufall deinen Blog gefunden und bin mega begeistert von deinen Bildern! Werde bald auch nach Neuseeland reisen, daher bin ich echt froh auf deinen Blog gestoßen zu sein! Viele Grüße!

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