Wanaka

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Knapp über drei Wochen war in Wanaka. Zwei davon krank. Irgendwie war der April nicht mein Monat… Nach Roy’s Peak konnte ich kaum laufen. Mein Fuß war um das doppelte angeschwollen und mir gings mies. Dann gerade wieder gesund geworden wollten Felix und ich uns eigentlich zu einem Hike im Mount Aspiring Nationalpark aufmachen, da zog eine Schneefront über die Alpen hinweg und machte uns erstmal einen Strich durch die Rechnung. Paar Tage später, alles war gepackt, das Wetter war top und wir waren bereit – da fings bei mir an. Magenschmerzen, Übelkeit und Fieber. Na super!

Also wieder eine Woche im Bett. Zum Glück kannte ich ein paar Leute in Wanaka, die mir freundlicherweise ein Bett zu Verfügung stellten. Im Auto hätte ich das nicht überlebt, da die Temperaturen nachts hier inzwischen um den Gefrierpunkt sind. Vor meiner Kränkelei verbrachten wir die Tage an der künstlichen Welle in Lake Hawea und schauten uns Wanaka an, was ganz wunderbar im Herbstkleid aussah.

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In der Zeit in der ich mal nicht krank war, fand hier ein super Instragram Meeting statt. Lake Wanaka Tourism hat sich echt ins Zeug gelegt und internationale Fotografen einfliegen lassen, die hier kostenlose Workshops gegeben haben – super Sache Wanaka! Das ganze ging drei Tage lang und ich lernte viele Gleichgesinnte kennen und ein paar Freundschaften haben sich daraus schon ergeben. Das Meeting fand rund um den berühmten Wanaka Tree statt. Ein Baum, der alleine im See steht und den Wellen trotzt. Durch irgendeine Umpflanzaktion eines Farmers fand der Baum seinen Weg in den See und stellt bis heute einen der wohl am meisten fotografierten Bäume dar. Möchte man ein Bild von dem Baum machen, ist man nie alleine dort – egal ob früh morgens, mittags oder mitten in der Nacht.

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Am Abend klarte der Himmel extrem auf – keine Wolke weit und breit – und das beste: Eine Vorhersage, dass die Südlichter heute wohl extrem ausgeprägt zu sehen sein sollen. Zum Glück befand ich mich im Nachtfotografie Workshop von Johan – beste Vorrausetzungen also. Meine Gruppe fuhr mit Johan irgendwo hin nach West Wanaka. Über Schotterstraßen durch komplette Dunkelheit zu einer Art Sumpflandschaft. Von dort aus hatten wir perfekte Sicht auf das Zentrum der Milchstraße und die Aurora Australis. Diese brachte dieses Mal den ganzen Himmel zum Brennen. Die Beams sah man mit bloßem Auge und direkt nebenan ging die Milchstraße über der Bergkette auf – Wunderbar!

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Irgendwann war ich dann wieder so fit, dass ich raus musste. Einfach mal wieder raus aus der Bude und so fuhr ich an die Westcoast, wo ich noch ein paar Hikes vorhatte. Das aber im nächsten Post! :-)

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Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

5 thoughts on “Wanaka”

  1. Hej Daniel, toller Post. Das mit den strapaziösen Krankheiten auf einer solchen Reise kenne ich nur zu gut. Schön, dass du gute Freunde und Fotoinspiration um dich hattest. Glückwunsch zu deinem Blog und deinen Bildern! Cheerioh, Max

    1. Hey Max, schön dass dir der Blog gefällt!
      Ja bei so Krankheiten wünscht man sich direkt wieder daheim zu sein. Aber naja, da kommt man auch wieder rüber :)
      noch eine schöne Woche
      lg

  2. Hey Daniel, super Fotos! Bin voraussichtlich ab Oktober auch in Neuseeland unterwegs (Work & Travel) und hab auch vor dort dann richtig zu Fotografieren (Erfahrung leider bisher nur 1 Jahr, aber immerhin; und Ausrüstung noch lange nicht so gut wie deine). Was mich interessiert, wie nimmst du deine ganze Ausrüstung mit? Hast du einen Rucksack dafür und einen Koffer für das restliche Zeugs (Klamotten etc.)? Wäre interessant zu wissen, um selbst richtig zu packen.
    Lg Fabian

    1. Hey Fabian,
      danke dir! Freu dich schon, das ist echt ein Spielplatz hier :)
      Ich habe einen Deuter Aircontact 55l Rucksack in dem mein Zelt, Isomatte, Klamotten, Gaskocher, Schlafsack, Drybags, etc. alles ist bis auf die Elektronik eben. Die kommt in einen kleinen 25l Rucksack der gleichzeitig mein Daypack ist. Das wars! Gepackt wird mithilfe von Kompressionsbags und Klamotten sind einmal fürs Hiken funktionssachen und auch normale.
      Habe vor in ein zwei Wochen mal einen Bericht zu meiner Aurüstung plus dem Packen zu schreiben, dann kannst du nochmal reinklicken :)

      lg
      Daniel

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