Te Anau

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Knapp über 2 Wochen war ich plötzlich in Te Anau – anfangs nur um die Zeit bis zum Kepler Track rumzubekommen, später weil es mir dann doch irgendwie dort gefallen hat. Ich muss zugeben, als ich anfangs dort ankam war ich ein klein bisschen geschockt. Was ein Kaff! Und ich dachte es wäre ein größerer Ort. Direkt vor den Toren zum Fiordland Nationalparl, Beginn des Kepler Tracks sowie des Milford Highways und ein wunderschöner See – wegen all dieser Sachen hatte ich mit mehr Tourismus gerechnet. Letztendlich gab es aber nur einen Supermarkt, einen Outdoorladen, eine handvoll Kneipen, 6 chinesische Restaurants & Take aways und 4 Pizzerien.

Das beschriebt auch schon die Haupttouris vor Ort – Asiaten! Eine Menge davon, die alle mit dem Bus angekarrt werden, wie eine aufgewühlte Menge durch die Stadt hetzen und plötzlich nach etwa einer Stunde ist der ganze Trubel wieder vorüber. Ansonsten liegt das Dorf gemütlich am See mit tollen Blicken.

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Aus Auckland kannte ich noch Damaris, die dort arbeitete. Sie zeigte mir paar nette Stellen, wie den Crêpe Laden hier. Super sympathisch geführt von einer Französin und einem Kiwi in einem umgebauten Wohnwagen.

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Um wieder ein bisschen Kondition und bisschen fit für den Kepler zu sein, hab ich ein paar Wanderungen in der Nähe gemacht. Unter anderer der Gertrude Saddle. Von dort wird gesagt einen super spektakulären Blick in den Milford Sound zu haben – nicht an meinem Tag. Wir standen oben in einer dichten Wolken und konnten geschätzte 5 m weit sehen. Dennoch sehr sehr schön dort oben!

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Zum Ende hat sich Te Anau wirklich spektakulär verabschiedet! Mit einer der stärksten Aurora Australis, die ich bisher gesehen habe. Im Himmel waren super Lichtstrahlen zu sehen, die Farben irgendwo zwischen brennend rot bis pink und zum Horizont ein kräftiges grün. Das Schauspiel war leider genauso schnell wie es da war auch wieder vorbei. Eine dichte Wolke kam herbei und verdeckte leider alles.

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Paar Tage nach Te Anau traf ich mich mit meinen Lieblingsschwaben Anke und Sarah wieder, die ich beide dort auf einem Campingplatz kennengelernt habe. Wir fuhren zum Arsch der Welt – wirklich! So weit abseits war ich noch nie – gefühlte 30 km unbefestigte Straße führten dorthin. Als war ankamen war dort – Nichts! Außer wildeste Berge, Valleys, Flüße und Ronan. Jedem Herr der Ringe Fan stellen sich jetzt die Ohren auf. Ich, als Herr der Ringe Anhnungsloser, bin doch tatsächlich an einem Filmset gelandet. Mir haben leider die Freaks gefehlt, die dort oben Schwerterkämpfe etc. veranstalteten, dennoch ganz schick. Die Mädels kamen natürlich wie die Wanderprofis daher, mit Flip Flops und Handtäschen.

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Published by

Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

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