Routeburn Track

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Der Routeburn Track – ein Great Walk – so werden hier in Neuseeland eine Reihe von Wanderwegen bezeichnet. Diese gehören zu den wichtigsten und bedeutendsten Tracks des Landes und führen durch die schönsten Gegenden. Das hat zur Folge, dass man die Hütten buchen muss (teilweise Monate vorher), weil nur ein bestimmtes Kontingent verfügbar ist. So auch beim Routeburn Track. Der Track zieht sich zwischen dem Mount Aspiring- und dem Fiordland-Nationalpark entlang. 32 km lang, zwischen höchstem und tiefstem Punkt knapp 800 Höhenmeter überbrückend, führt der Track sowohl durch Regenwald wie auch durch hochalpines Gelände.

Um zum Thema buchen und beliebt zurückzukommen, haben wir direkt erfahren was das bedeutet. 2 Wochen vor dem eigentlich geplanten Start, war natürlich nichts mehr frei in den Hütten. An einem anderen Tag konnten wir dafür 2 Betten in dem Bettenlager der Routeburn Falls Hütte, der ersten vom Routeburn Shelter aus gesehen, ergattern. Das hieß dann aber auch gleich, dass wir den Track nicht in einem durchlaufen konnten, da sonst eine Etappe mit knapp 26 km vor uns stand. Also beschlossen wir uns das ganze in einen 2 Tages Trip mit Abstecher auf dem Harris Saddle umzugestalten. Auf dem Key Summit und Lake Howden Hütte waren wir schon bereits und nun liefen wir den restlichen Weg von der anderen Seite ab.
Schlafsack ausgeliehen, Essensvorrat gepackt, Kamerazeugs eingepackt und los geht’s.

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Bis zur Routeburn Flats Hütte führte der Weg durch einen dichten Wald, der besonders von einem kristallklaren, türkisfarbenden Fluss geprägt war. Dieser wurde immer wieder von für die neuseeländischen Wanderwege typischen Hängebrücken überquert. An dem Fluss machten wir später unsere erste Rast, füllten die Wasservorräte wieder auf und genossen einfach nur die wunderbare Umgebung.

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Der Aufstieg von der Flats zur Falls Hütte hatte es dann schon in sich – vorallem mit dem Rucksack. Ansporn hatten wir dennoch bekommen, da mit jedem zurückgelegten Höhenmeter der Blick in das Routeburn Tal besser wurde. An der Flats Hütte gab’s dann die nächste Rast und WOW! – was für eine geile Hütte. Vom Balkon aus hat man einen Panorama Blick in das Tal, die Küche ist umheimlich groß und der Ranger dort oben ist mega gut drauf.

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Die Falls Hütte war die letzte Hütte bevor das alpine Gelände begann. Wir verließen den dichten Wald und betraten eine Gegend aus Geröll, riesen Gesteinsbrocken und kleinen Bächen die sich durch das Gelände schlängeln. Mit einem Schlag wurde es zudem kühler, da der Wind ungehindert über die Landschaft peitschen konnte.

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Nach ein paar Stunden sahen wir das Etappenziel schon aus der Ferne – den Lake Harris. Ein dunkelblau gefärbter Hochgebirgssee, der eingeengt von Bergen auf dem Harris Saddle liegt. Bevor wir den Abstieg zur Flats Hütte begannen, blieben wir für etwa eine Stunde dort oben. Direkt an einer Klippe mit herrlichem Ausblick auf die Landschaft.

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Der Abend und die Nacht in der Hütte waren anschließend auch super! Wir lernten eine unheimliche nette Kiwi Familie kennen, die uns Bier gaben und mit denen wir uns die nächsten Stunden super unterhalten haben. Am nächsten Morgen ging es bereits früh raus aus der Koje. Durch eine regnerische Nacht hing auf dem Rückweg durch den Wald ein Nebel im Wald, was das ganze noch schöner gemacht hat.

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Published by

Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

3 thoughts on “Routeburn Track”

  1. Ich hab mich mal hier durchgeklickt und ich muss sagen : SEHR GEIL !
    Sehr schön zu lesen und die Bilder sind der Oberknaller ! Danke dir fürs zeigen ! ;)

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