Roy’s Peak | Wanaka

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6 Uhr in der Früh klingelt der Wecker, kurz nochmal den Wetterbericht checken und nach einem Kaffee und ein provisorisches Frühstück ab auf die Straße. Zusammen mit G und Simeon geht’s nach Wanaka, der nächst größeren Stadt um Queenstown herum. Unser Ziel – der Roy’s Peak, ein knapp 1.600 m hoher Gipfel am Lake Wanaka. Für die komplette Wanderung sind etwa 6 bis 7 Stunden einzuplanen, da man rund 1.300 Höhenmeter auf einer Länge von einfach 11 km überwindet.

Also ab ins Auto und eine knappe Stunde Fahrt bis Wanaka. Am Parkplatz zu Beginn des Tracks waren wir eine der ersten Gruppen dort und gingen auch direkt los. Am Anfang hatten wir alle noch ein Lachen im Gesicht, wir liefen über die Weiden der Schafe, die Sonne ging über den See auf und die Landschaft hatte einen leicht diesigen Look, gemischt mit den warmen Tönen der Sonne und dem unrealistisch grünen Gras war das echt klasse :)

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Doch der Track zeigte sich schnell von seiner unangenehmen Seite – er war so dermaßen steil an manchen Stellen, dass wir nach ein paar Minuten alle unser eigenes Tempo liefen und wir mehr wie ein Roboter einfach nur stump am hochlaufen waren. Dennoch hatte man immer einen wirklich tollen Ausblick über die umliegende Landschaft. So langsam hatten wir dann auch Sicht auf den Gipfel und mit einem Ziel vor Augen lief es sich auch nochmal angenehmer. Der Ausblick wurde mit jedem Höhenmeter spektakulärer!

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Es hat gezogen wie Sau, am Grat musste man teilweise echt aufpassen, dass einem keine Windböe erwischt, sonst wäre es bergab gegangen. Je nachdem ob man sich grade im Windschatten der Berges befand war es ziemlich warm und man hielt es nur im Tshirt aus. Kamen wir dann an einen vorgelagerten ungeschützten Abschnitt war wieder Zeit für 2 Jacken, Schaal, Mütze und Handschuhe – Sonnenbrand im Gesicht habe ich trotzdem bekommen ;)
An der Grasgrenze angelangt, bestand der Weg weitgehend noch aus Stein und Geröll. An einem Sattel haben wir dann eine Frühstückspause eingelegt. Nach knapp 90 min stump bergauf, brauchten wir eine kleine Stärkung. Im Endeffekt war’s bisschen dämlich, da wir uns den Bauch direkt so voll gehauen haben, dass die nächste Stunde zum Gipfel eine ziemliche Qual war und fast unser komplettes Proviant aufgebraucht war. Aber egal, von dem Sattel hatte man einen top Blick über den Grat und wir haben erstmal eine Fotopause eingelegt. Auf dem Grat konnten wir uns dabei so richtig schön in den Wind legen :)

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Nach der Stärkung ging’s direkt wieder weiter, zwar langsamer als vorher aber dafür war unsere Stimmung wieder besser. Nach ein paar Minuten kamen wir an einer hervorstehenden Klippe an und unser Schweizerli machte erstmal einen Handstand an der Kante ;)

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Die letzten Höhenmeter zum Gipfel haben dann nochmal gut angezogen und wir liefen über einen Grat, der uns total schöne Blicke auf den See lieferte.

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Am Gipfel war die Sicht nochmal um einiges besser und wir machten erstmal ein paar Gipfelbilder. Der steile Weg runter war wiederum sehr ätzend – die Knie taten weh, die Füße auch und man hatte keinen Bock mehr. Zudem sah man einfach den Parkplatz nicht näher kommen. Wir waren glaub ich die Langsamsten auf den Weg runter, aber so wars wenigstens am angenehmsten. Nach einem kleinen Schläfchen auf einem Stein, hatten wir dann auch wieder genug Kraft und nach knapp 6 Stunden waren wir unten am Auto – perfekt getimt, denn über den Bergen kamen erste Regenwolken herein.

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Published by

Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

4 thoughts on “Roy’s Peak | Wanaka”

  1. Sehr geil, bei den Fotos kann man nicht anders als in Sehnsucht zu weilen!
    Hab gesehen dass deine Fotokunst schon ziemlich grossen Anhang gefunden hat,
    dass freut mich ;-)

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