Glenorchy

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Glenorchy – eine Stadt etwa 45km von Queenstown entfernt, naja Stadt kann man das auch nicht wirklich nennen. Ist mehr eine Hauptstraße an der 7, 8 Häuser angereiht sind, also mehr ein richtiges Kaff. Die Ansammlung an Häuser ist ein beliebter Drehort für viele Filme unter anderem natürlich auch Herr der Ringe. Um hinzukommen fährt man über eine spektakuläre Straße, die sich entlang des Lake Wakatipu schlängelt und teilweise echt ein wenig Angst macht. überall sind Kuppel, bei denen man nicht den Verlauf der Straße sieht, kaum Menschen unterwegs, kein Handyempfang, enge kurven und meistens ist links der direkte Abgrund in den See und rechts sind spitze Felsklippen – man hat im Ernstfall also die Wahl ;)

Dennoch ist diese Straße der Wahnsinn und eröffnet einem viele Blicke auf den See und Mittelerde. Am Tag vorher bin ich mit Godwin schonmal einen Teil der Strecke abgefahren und das Wetter war naja. Sind auf halber Strecke umgekehrt, unter anderem weil sein Auto mal wieder gestreikt hat.

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Am Tag darauf bin ich dann nun bis Glenorchy durchgefahren. Es war perfektes Wetter, mein Gefährt schnurrt wie ein Kätzchen und es hat mega Spaß gemacht die Strecke entlang zu fahren. Einzige Problem dabei: Ich könnte alle 5m anhalten und Bilder machen – jedes mal ergeben sich neue interessante Blickwinkel und die Landschaft fasziniert mich immer mehr. Das ist auch ein sehr großes Problem hier für mich – die Auswahl der Bilder. Hier gibts einfach viel zu viele schöne Motive :)

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In Glenorchy angekommen – wie gesagt: Kaff – die Sachen gepackt und ab auf den Trail entlang des Sumpfes. Das und nicht mehr ist übrigens Glenorchy:

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Der Trail ging voll durch die Natur – überall grün und zwischendurch ragen die mit Schnee bedeckten Berge empor. Schkießlich führte der Weg zu einem einsamen kleinen See, welcher so still und klar war, dass sich die komplette Szenerie in ihm spiegelte. Hier wollte ich eigentlich bis zum Erscheinen der Sterne bleiben, da es wunderbar klar war. Nach Sonnenuntergang fror ich mir allerdings den Arsch ab. Hatte natürlich nur nen Pulli dabei, da ich nicht gedacht hätte solange da zu bleiben und naja Hunger hatte ich auch. Nächstes Mal :)

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Zeitvertreib! Ich kam um 4 dahin, Sonnenuntergang war für 8 Uhr laut Internet – was also solange machen? Irgendwelche Selfies und die Gegend erkunden ;) Um den See herum war ein riesen Sumpfgebiet. Man lief über einen erhöhten Weg mitten durch, um einen herum standen abgestorbene Bäume und überall waren Enten, Schwäne und andere riesige Vögel.

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Gegen Sonnenuntergang machte ich mich wieder zu dem See und wartete und wartete. Den Moskitos und Sandflies hat das natürlich gut gefallen – gefundenes Fressen für die – und naja ich wurde schön zerstochen, aber egal das wars wert. Als die Sonne dann hinter dem Berg verschwand – Temperatursturz! Aber die Szenerie war noch schöner.

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Published by

Daniel Ernst

26 year old self taught photographer. Currently travelling around the world; at the moment New Zealand.

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